Heimkinder

In staatlichen, kirchlichen und privaten Heimen wurden Tausende Kinder systematisch gedemütigt, gezüchtigt, körperlich misshandelt und teilweise auch sexuell missbraucht. Auf Kosten der Schulbildung wurden viele Heimkinder zur Kinderarbeit gezwungen und ausgebeutet. Weil es an konsequenten staatlichen Kontrollen fehlte, waren die Kinder in diesen geschlossenen Institutionen ihrem Schicksal schutzlos ausgeliefert. Die Missbrauchsfälle wurden in den meisten Fällen nicht geahndet. Viele ehemalige Heimkinder berichten von traumatischen Erlebnissen, von Gewalt und Folter.

Hostettler, Otto (2010): Düstere Jahre (Beobachter 10/2012).

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    http://www.fszm.ch.
    Die Initiative wurde erfolgreich abgeschlossen. Seit Januar 2017 ist das «Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981» in Kraft.

    Die Gesuchformulare für die Solidaritätsbeiträge und alle weiteren Informationen zum Gesetz finden Sie unter www.fszm.ch

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