Wiedergutmachungsinitiative

Bis weit in das 20. Jahrhundert wurden Kinder auf Schweizer Dorfplätzen versteigert, zur Kinderarbeit gezwungen, misshandelt und missbraucht. Noch heute leben viele dieser ehemaligen Verdingkinder unter uns. Sie haben schwerstes Unrecht erlitten, wie auch die anderen Opfer von Fremdplatzierungen und fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Bis 1981 wurden in der Schweiz Tausende ohne Gerichtsbeschluss weggesperrt. Frauen wurden unter Zwang sterilisiert oder zur Abtreibung gezwungen. Kinder wurden gegen den Willen ihrer Mütter zur Adoption freigegeben oder in Waisenhäuser platziert. Das immense Leid der Betroffenen dauert an – bis heute. Darum braucht es die Wiedergutmachungsinitiative. Für die Opfer. Für die Schweiz.

 


 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Die Initiative wurde erfolgreich abgeschlossen. Seit Januar 2017 ist das «Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981» in Kraft (weitere Informationen).

 

Reichen Sie bis zum 31. März 2018 ein Gesuch ein und informieren Sie weitere mögliche Opfer. Alle Opfer sollen für das erlittene Unrecht einen Solidaritätsbeitrag erhalten.

 

Download Infoflyer: Gesuche stellen

 

Die Gesuchformulare für die Solidaritätsbeiträge und alle weiteren Informationen zum Gesetz finden Sie zudem unter www.fszm.ch

Die Initiative wurde erfolgreich abgeschlossen. Seit Januar 2017 ist das «Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981» in Kraft.

Die Gesuchformulare für die Solidaritätsbeiträge und alle weiteren Informationen zum Gesetz finden Sie unter www.fszm.ch